Glossar

Beschreibung.

Speisen mit A


Speisen mit B


Baguette

Baguette ÔÇô Interessantes ├╝ber das l├Ąngliche Brot. Das bzw. die Baguette, in der Schweiz auch Parisette genannt, ist ein langgestrecktes, knuspriges Wei├čbrot aus Frankreich und bedeutet ÔÇ×St├ÂckchenÔÇť oder ÔÇ×St├ĄbchenÔÇť. F├╝r den ungew├Âhnlich kr├Ąftigen Geschmack sowie intensivem Aroma des Brotes ist der hohe Anteil an Kruste im Verh├Ąltnis zur Krume verantwortlich. Erw├Ąhnenswert ist die Tatsache, dass das Baguette aus Wien stammt, wo es im 19. Jahrhundert mit dem Aufkommen der ersten Dampf├Âfen erfunden wurde. Ein ├Âsterreichischer B├Ącker brachte das Baguette schlie├člich nach Frankreich. In Deutschland werden Baguettes aus Weizenmehl Type 550, Wasser und Hefe hergestellt. Traditionell wird in Frankreich ein Mehl, welches die Bezeichnung T65 verwendet. Dieses entspricht in etwa dem deutschen Mehl Type 550. Da B├Ącker in Frankreich unterschiedliche F├╝hrungen und Rezepturen praktizieren, kann kaum ein Standard definiert werden. Es gibt jedoch gemeinsame Merkmale, wie kleberstarkes Weizenmehl, Wasser, Hefe, k├╝hle und weiche Teigf├╝hrung. Auch eine lange Teigruhe und Gare sind als Faktoren f├╝r ein klassisches Baguette festzumachen. Insgesamt gibt es drei Teigsorten: gegorener Teig, Hefevorteig und Vorweizensauerteig. W├Ąhrend fr├╝her der gegorene Teig dominant war, wird mittlerweile meistens auf der Basis der beiden anderen Teigsorten gebacken. Es wird auch heute noch Mehl mit Bohnen oder Mais hinzugef├╝gt. Bohnenmehl hat einen hohen Lecithinanteil, welcher als nat├╝rlicher Emulgator die Backf├Ąhigkeit verbessert. Da es unterschiedliche Arten der Teigf├╝hrung gibt, variieren Baguettes im Geschmack. Laut dem franz├Âsischen Reinheitsgebot d├╝rfen Baguettes nur noch Hefe, Weizenmehl, Salz und Wasser bestehen. Soja-, Bohnen- und Weizenmalzmehl sind die einzigen Zusatzstoffe, welche zugelassen sind. Die Herstellung des Baguettes in Frankreich unterscheidet sich von jener in Deutschland wie folgt:

  • In Frankreich wird ein ÔÇ×Harter WeichweizenÔÇť als Getreidesorte verwendet, der f├╝r sein Wachstum ein warmes Klima ben├Âtigt.
  • Die Teigf├╝hrung dauert lange, weshalb genug Lagerraum n├Âtig ist.
  • Die fertigen Teiglinge werden waagrecht eingeschnitten, nicht senkrecht wie eventuell bei Brotlaiben. Es entsteht ein kr├Ąftigerer Ausbund (der Riss), wodurch ein kr├Ąftigerer Geschmack resultiert.
  • Der Ofen in Frankreich ist h├Ąufig kein ÔÇ×SchwadenofenÔÇť. Dadurch wird das Geb├Ąck knuspriger.

Selten werden Baguettes in Deutschland nach traditioneller Rezeptur gebacken. Meist wird ein einfacher Weizenbrotteig in der Form des Baguettes verkauft, das auch als Pariserbrot, Stangenbrot, Meterbrot, Franzosenbrot oder Partystange bezeichnet wird. Beliebt sind auch Baguettevarianten aus Vollkornmehl. Diese haben au├čer der Form wenig mit dem Original gemeinsam. Diese Variante ist meist bei der b├╝rgerlichen K├╝che zu beobachten. Weitere Abweichungen sind beim amerikanischen Bagel sowie italienischen Bruschetta festzustellen. Beim Fr├╝hst├╝ck Service bekommt man nat├╝rlich auch Baguettes traditioneller Art, so wie sie die ├Âsterreichische und franz├Âsische K├╝che kennen. Das Baguette wird des Weiteren auch als Beilage verwendet. Man kann es als Unterlage f├╝r Brotaufstriche, zu Salat, Gem├╝se oder warmen Mahlzeiten, abgebrochen oder in Scheiben geschnitten, allen Mahlzeiten hinzuf├╝gen. Wer Lust auf etwas typisch Franz├Âsisches hat, der probiere einfach ein Croque Schinken. In Deutschland sind ebenfalls das Croque Thunfisch sowie Croque Hawaii sehr beliebt. Nat├╝rlich finden Sie bei unseren Bringdiensten auch franz├Âsische Desserts: Ob Cr├Ęme br├╗l├ęe oder k├Âstliche Crepes, beim Lieferdienst k├Ânnen Sie Ihr beliebtes Dessert bekommen.

Bifteki

Das Bifteki ÔÇô Griechische Variante des Hacksteaks. Die meisten W├Ârter, die auch wir Deutschen nutzen, stammen meist aus dem Altgriechischen. So k├Ânnte man glauben, dass auch das Wort Bifteki ein griechisches Original ist. Interessanterweise verh├Ąlt es sich hier genau umgekehrt. Das Bifteki ist die griechische Version des international bekannten Beefsteaks bzw. Hacksteaks. Es hat die Form eines Steaks, wird aber gleichzeitig auch zubereitet wie eine Frikadelle. Hier wird die Hackfleischmischung ÔÇô verwendet werden in der Regel Rinder- oder Lammfleisch ÔÇô zu einer d├╝nnen ovalen Scheibe und mit einer Einlage aus Schafsk├Ąse versehen. Anschlie├čend wird sie auf dem Grill oder in der Pfanne gebraten. Bifteki ist eine sehr beliebte Speise in Hellas, aber auch auf dem Balkan bekannt. Dort kennt man es unter dem Namen Pleskavica (w├Ârtlich Flachling). Nat├╝rlich hat das Bifteki auch seinen Weg nach Deutschland gefunden. Es wird sehr gerne in griechischen Restaurants bestellt und h├Ąufig mit einer Portion Reis, Tzatziki, Bratkartoffeln oder auch mit Pommes Frites serviert. Die Zubereitung des Bifteki ist gar nicht so schwer, wie man denken k├Ânnte. Au├čerdem w├Ąre es eine tolle Idee f├╝r die n├Ąchste Grill-Saison ein Bulette mit einer F├╝llung zu versehen. Wenn Sie ein Bifteki selbst zubereiten wollen, ben├Âtigen Sie folgende Zutaten:

  • Pro Bifteki braucht man etwa 200 bis 300 Gramm Rinder- oder Lammhackfleisch oder eine Mischung aus beiden.
  • F├╝r die F├╝llung ben├Âtigen Sie ca. 50 ÔÇô 100 Gramm w├╝rzigen Schafsk├Ąse (Feta).
  • Wie auch beim Hamburger oder Bulette, sollten Sie f├╝r die Zubereitung des Hackfleisches Zutaten wie Senf, Brot, Zwiebeln und Ei sowie Gew├╝rze wie Salz und Pfeffer zur Hand haben.
  • Wer richtig griechisch kochen will, braucht auf jeden Fall ein gutes Oliven├Âl und frisch gepressten Knoblauch.

W├╝rfeln Sie die Zwiebel und vermischen Sie gr├╝ndlich alle Zutaten mit Ausnahme des K├Ąse. Formen Sie eine flache Scheibe aus der Hackmischung und positionieren ein bis zwei Essl├Âffeln zerriebenen K├Ąse in der Mitte der so hergestellten, flachen Bulette. Diese falten Sie ├╝ber die K├Ąsef├╝llung, knicken die R├Ąnder zusammen und bringen das Fleisch gegebenenfalls nochmal in Form. Im Folgenden legen Sie das Bifteki auf den Grill bzw. in die Pfanne bis es von au├čen sch├Ân braun und knusprig ist. F├╝r das Bifteki gilt, was im Allgemeinen auf die Griechische K├╝che zutrifft, dass die meisten Menschen nach dem Konsum eines Gerichtes mit Vorspeisen und Beilagen sehr gut ges├Ąttigt bzw. ├╝bers├Ąttigt sind. In diesem Zusammenhang sollte erw├Ąhnt werden, dass der Kalender der orthodoxen Kirche weitaus l├Ąngere Fastenzeiten vorsieht, welche auch strenger befolgt werden als hierzulande. Sollten Sie nach dem Verzehr des Bifteki ein unangenehmes V├Âllegef├╝hl haben, lohnt es sich einen Ouzo bereit zu halten; was in den griechischen Restaurants ja gute Sitte ist. Ferner eignet sich eine Melitzanosalata oder ein Bauernsalat ganz ausgezeichnet als Vorspeise. Also, guten Appetit!

Brot

Brot ÔÇô eines der wichtigsten Nahrungsmittel ├╝berhaupt. Brot geh├Ârt zu den traditionellen Nahrungsmitteln, das aus einem Teig aus gemahlenem Getreide (Mehl), Wasser, einem Triebmittel und meist weiteren Zutaten gebacken wird. Brot wird oft f├╝r das Grundnahrungsmittel schlechthin gesehen. Ein guter Vergleich hierzu ist der Reis f├╝r die asiatische K├╝che. Ferner kommt dem Brot in verschiedenen Religionen eine hohe symbolische Bedeutung zu. In der christlichen Eucharistie Feier wird er als Leib Christi verwendet. Auch im Vaterunser und dem j├╝dischen Pessachfest ist das Brot von Bedeutung.

Bruschetta

Bruschetta ÔÇô eines der beliebtesten Antipasto Gerichte Italiens. Die Bruschetta (italienisch f├╝r ger├Âstet) geh├Ârt zu den italienischen Antipasti, das hei├čt zu den Vorspeisen (Antipasto: italienisch f├╝r vor der Mahlzeit). Auch nicht innerhalb Italiens erfreuen sich die Bruschetta und Antipasti generell gro├čer Popularit├Ąt und Bekanntheit. Nach italienischem Originalrezept wird bei der Bruschetta ein frisch ger├Âstetes Brot wie etwa Pane Pugliese (mit harter Kruste) warm mit einer halbierten Knoblauchzehe eingerieben. Nun wird es mit Oliven├Âl betr├Ąufelt, willk├╝rlich gepfeffert, gesalzen und umgehend konsumiert. Das urspr├╝ngliche ÔÇ×Arme-Leute-EssenÔÇť hat sich im Laufe der Zeit gewandelt, sodass der Belag beispielsweise um gehackte Tomaten und frischem Basilikum (bruschetta con pomodoro e basilico) erweitert wurde. Dar├╝ber hinaus gibt es auch Rezepte, die Zugaben von K├Ąse, Schinken oder Oliven vorsehen. Im ├ťbrigen k├Ânnen Sie Bruschetta nahezu auf jeder Speisekarte eines Gastronomen finden. Bei diesem k├Ânnen Sie italienisch bestellen und fast alle Pizzalieferservice bieten dieses beliebte Gericht an. Geht es um internationale Verbreitung und Beliebtheit, gibt es wohl kaum ein Gericht, das so erfolgreich ist wie die Pizza oder Pasta. Dies sind jedoch nicht die einzigen Spezialit├Ąten, welche die italienische K├╝che zu bieten hat. Die Vorspeisen schmecken teilweise so ausgezeichnet, dass man eine komplette Mahlzeit mit ihnen erstellen k├Ânnte. Neben der bereits erw├Ąhnten Bruschetta sind noch einige andere Antipasti nennenswert:

  • Das Carpaccio ist eine Vorspeise aus rohem Rindfleisch. Es ist ein Rinderfilet, das in hauchd├╝nne Scheiben geschnitten und mit Parmesan, Balsamico Essig und Oliven├Âl eingerieben wird.
  • Eine weitere delizi├Âse Verbindung ist der Prosciutto e Melone, also der Parmaschinken, welcher auf St├╝cken einer Honigmelone gereicht wird.
  • Caprese ist ein italienischer Vorspeisen Salat aus Tomaten, Mozzarella, Oliven├Âl und Basilikum.
  • Ein einfaches Schmorrgericht der italienischen K├╝che ist Peperonata. Es besteht aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln. Zus├Ątzlich wird Peperonata in Oliven├Âl mit Knoblauch und Zitrone eingelegt.

Nat├╝rlich h├Ârt die Liste mit Bruschetta und den oben erw├Ąhnten Antipasti nicht auf. Es sollte lediglich darauf verwiesen werden, dass man der italienischen K├╝che Unrecht tut, wenn man sie auf Pizza und Pasta Gerichte beschr├Ąnkt. Sollten Sie also mal zum Italiener gehen oder bei einem italienischen Lieferdienst bestellen, dann nehmen Sie doch vielleicht einmal eine Vorspeise oder auch mehrere! In der Regel wird Ihnen in einem italienischem Restaurant die Bruschetta als ger├Âstetes Weizenbrot mit gew├╝rfelten Tomaten serviert. Neben der beschriebenen und in der Toskana verbreiteten Variante gibt es die beliebte Vorspeise noch in weiteren Ausf├╝hrungen:

  • In Kalabrien hei├čt die Bruschetta edda ruscia (ger├Âstete Scheibe Brot) und wird mit Oliven├Âl, Salz, Pfeffer, Oregano oder Paprika gegessen. Weitere m├Âgliche Zutaten sind Tomate, Zwiebel und Knoblauch.
  • In den Abruzzen rund um Pescara wird die Bruschetta oft mit Schinken konsumiert. Mit Arrosticini (gegrillte Schaffleisch-W├╝rfel) gilt es dort als Spezialit├Ąt.
  • Die katalanische K├╝che kennt noch das Pa amb tom├áquete. Das ger├Âstete Brot mit Knoblauch wird hier mit einer halben Tomate abgerieben und bereits zum Fr├╝hst├╝ck serviert.

Auch bei der Zubereitung der Bruschetta kann man durchaus kreativ sein und eigene Varianten kreieren. Sie sollten auf jeden Fall Wei├čbrot mit einer harten Kruste, gutes Oliven├Âl, Knoblauch und bei Bedarf auch Tomaten und Hartk├Ąse vorr├Ątig haben. So k├Ânnen Sie spielend leicht Ihr eigenes Bruschetta zubereiten.

Speisen mit C


Chicken tikka masala

Chicken tikka masala ÔÇô Pikante Delikatesse aus England. Chicken tikka masala, oft CTM abgek├╝rzt, ist ein vorz├╝gliches indisches Currygericht, welches aus gegrillten marinierten H├Ąhnchenfleischst├╝ckchen (chicken tikka) in einer w├╝rzigen Tomatenso├če serviert wird. F├╝r die Indische K├╝che scheint CTM zun├Ąchst ein unbekanntes Gericht zu sein, da es seine Geburtsstunde in Gro├čbritannien in der Nachkriegszeit feierte. Es ist daher der Englischen K├╝che zuzurechnen. Die Briten w├Ąhlten diese Art von Zubereitungsmethode, um einen indischen Klassiker den Essgewohnheiten auf der Insel anzupassen. Entstanden soll das Gericht sein, als ein indischer oder bangladeschischer Koch einem englischen Gast das traditionelle chicken tikka (gegrillte marinierte H├Ąhnchenst├╝cke) servierte. Dem Gast schien das Gericht zu trocken, da er es gewohnt war, dass in der englischen K├╝che zum Fleisch So├če (gravy) gereicht wurde. Der Koch improvisierte daraufhin eine So├če aus Tomatensuppe und indischen Gew├╝rzen. Das CTM wird in einer speziellen kr├Ąftig gew├╝rzten Mischung zusammen mit einer So├če aus Tomaten, Sahne und Joghurt gekocht. Meistens reichen die Restaurants als Beilage f├╝r diesen abgewandelten Klassiker Reis oder das beliebte Nan-Brot (auch Naan oder Non genannt). Es handelt sich dabei um eine spezielle Brotsorte, die besonders in S├╝dasien (vorwiegend in Indien, Pakistan und Bangladesch) und Zentralasien (Afghanistan, Usbekistan, Tadschikistan) sowie im vorderen Orient (Iran, Kurdistan) vorkommt. Das Brot weist eine fladenartige, sehr flache Form auf und ├Ąhnelt ├Ąu├čerlich dem Boden einer Pizza. Das Nan-Brot wird f├╝r die Asiatische K├╝che im Gegensatz zu anderen indischen Brotsorten aus ges├Ąuertem Teig, Hinzuf├╝gen von Joghurt, sowie mit Hilfe von Hefe oder ersatzweise mit Backpulver hergestellt. Die Grundzutaten waren urspr├╝nglich Hirse und Hefe, w├Ąhrend man heute oft mit Weizenmehl backt. Traditionell wurden Naan-Brote ├╝ber offener Glut gebacken. Von dieser nat├╝rlichen Backweise, welche viel Sorgfalt erfordert, stammt auch der typische Geschmack des Brotes. Wie bereits erw├Ąhnt, das CTM ist in Indien relativ unbekannt. Das Gericht entstand erst in der Nachkriegszeit in Gro├čbritannien, um indisches Essen mit englischen Essgewohnheiten in Einklang zu bringen. F├╝r die Briten war Chicken tikka masala die Antwort auf die zu trockene Variante des Klassikers. ├ťber Entstehungszeit und -ort des Gerichts k├Ânnen keine verbindlichen Aussagen getroffen werden. Der bekannteste Mythos ist der vom Koch aus Bangladesch oder Indien und dem englischen Gast, welcher oben beschrieben wurde. Sp├Ąter behauptete allerdings Iqbal Wahhab, Inhaber eines indischen Edelrestaurants, in einem im Jahr 2001 erschienenen Artikel im Independent, dass er selbst die Legende in Umlauf gebracht habe. Er wunderte sich, dass diese Geschichte bis heute immer wieder erz├Ąhlt werde. Das k├Âstliche Geschmackserlebnis besteht aus gegrillten marinierten H├Ąhnchenfleischst├╝ckchen, welche in einer besonderen indischen Joghurtmarinade und dann in einem Tandur-Ofen gebacken oder gegrillt werden. Das Gericht verbreitete sich in den 1960er und 1970er Jahren ├╝ber die Speisekarten der indischen Restaurants in Gro├čbritannien und dar├╝ber hinaus. Der britische Au├čenminister Robin Cook erregte 2001 Aufsehen mit der ├äu├čerung, Chicken tikka masala sei nunmehr ein ÔÇ×wahres NationalgerichtÔÇť der Briten. Damit traf er die Befindlichkeiten britischer wie indischer Nationalisten. Cook bezeichnete CTM als Ausdruck des gelungenen Multikulturalismus.

Chili Con Carne

Chili Con Carne ÔÇô ein popul├Ąres Eintopf-Gericht. Chili con Carne (deutsch Chili mit Fleisch), kurz auch Chili genannt, ist die Bezeichnung eines scharfen sowie sehr beliebten Gerichtes aus Fleisch, Chilischoten und anderen Zutaten. Seinen Ursprung hat es im S├╝den der Vereinigten Staaten. Wie bei zahlreichen anderen Gerichten wird sich viel bez├╝glich Chili Con Carne gestritten. In jedem Fall sind die Zutaten Chili und Fleisch enthalten. Jedoch gibt es bei der genauen Auswahl dieser Zutaten gro├če Unterschiede. Es werden wahlweise Hackfleisch oder in W├╝rfel geschnittenes Fleisch verwendet. Dabei kann es sich um Rindfleisch, Wild oder Schweinefleisch handeln. Weitere Zutaten, die gerne verwendet werden, sind unter anderem Fleischbr├╝he, Oregano, Tomaten, Mais, M├Âhren, Bohnen, Zwiebeln und Knoblauch. Die richtige W├╝rzung und typische Sch├Ąrfe erh├Ąlt das Gericht durch Zusatz von Chilipulver, Tabasco oder Salsaso├če. F├╝r ein Chili im Texas Style ben├Âtigt man Raps├Âl, 800 Gramm Rinderhackfleisch, zwei gro├če Zwiebeln, zwei Knoblauchzehen, eine scharfe Chilischote (z. B. Habanera), eine mittelscharfe Chilischote (z. B. Jalapenos),100 Gramm Tomatenmark, eine Dose Tomaten (400 Milliliter), 300 Milliliter Rinderbr├╝he, 300 Gramm Mais, eine gr├╝ne Paprikaschote, eine Dose Kidneybohnen, zwei Teel├Âffel Oregano, eine Tafel Schokolade (mit m├Âglichst hohem Kakaoanteil), jeweils zwei Teel├Âffel gemahlener Koriander und Kreuzk├╝mmel sowie jeweils ein Teel├Âffel Pfeffer und Salz. Zun├Ąchst einmal muss in einem gro├čen Topf das Raps├Âl erhitzt werden, dann br├Ąt man das Hackfleisch, danach werden die Zwiebeln und der Knoblauch, fein gehackt, hinzugegeben. Das Ganze wird mit Kreuzk├╝mmel abgeschmeckt. Dann w├╝rfelt man die entkernten Chilischoten, gibt diese zusammen mit den Tomaten und dem Tomatenmark ebenfalls in den Topf und r├╝hrt alles gut um. Anschlie├čend r├╝hrt man auch die Fleischbr├╝he ein. Das Ganze wird etwa zehn Minuten gekocht, bevor der Mais und die Paprika untergemischt werden. Mit Oregano abschmecken, Schokolade (st├╝ckchenweise) als letztes hinzugeben. Etwa zehn Minuten kochen, bis die Schokolade vollst├Ąndig geschmolzen ist. Chili dann kurz abk├╝hlen lassen und mit Wei├č Brot servieren. Irrt├╝mlich wird das Chili con Carne immer wieder der Mexikanischen K├╝che zugeschrieben. H├Âchstwahrscheinlich scheint es aus dem angrenzenden Teil der USA (Amerikanische K├╝che) zu stammen. Des Weiteren gibt es eine Legende, welche die Erfindung des Chili einer spanischen Nonne zuschreibt. Im fr├╝hen 17. Jahrhundert soll ihr das Rezept w├Ąhrend einer Trance offenbart worden sein. Sehr oft wird die Stadt San Antonio im US-Bundesstaat Texas genannt, wenn es um die Erfindung des Chili geht. In San Antonio sowie in anderen Teilen Amerikas werden sogar regelm├Ą├čig sogenannte Chili Cook Offs veranstaltet. Das sind popul├Ąre Volksfeste bei denen die Teilnehmer ihr eigenes zubereitetes Chili zum Wettbewerb anmelden und kochen. Die Bewertung erfolgt aufgrund der Kriterien Aroma, Konsistenz, Rote Farbe, Geschmack und Nachgeschmack. Chili Cook Offs finden j├Ąhrlich sogar auf der Antarktis statt. Obwohl das Chili Con Carne, wie oben erw├Ąhnt, ein Gericht der Tex Mex und nicht der mexikanischen K├╝che ist, findet man es recht h├Ąufig auf der Speisekarte des Mexikanischen Lieferservice oder auch bei Catering Diensten, welche ein warmes Buffet anbieten.

Crêpes

Cr├¬pes ÔÇô Historisches zum franz├Âsischen Pfannkuchen. Cr├¬pes stammen urspr├╝nglich aus der Bretagne und sind eine Form des Eierkuchens. Cr├¬pes sind traditionell in der Esskultur der Bretagne und anderer franz├Âsischer Regionen verankert. Es dauerte jedoch einige Jahrhunderte, bis die s├╝├čen Eierkuchen fester Bestandteil der franz├Âsischen K├╝che wurden. Cr├¬pes waren erst im 20. Jahrhundert in Caf├ęs und Bistros quer ├╝ber das Land zu bekommen. So wird beispielsweise jedes Jahr am 2. Februar zum franz├Âsischen Chandeleur (christliches Fest zur Einf├╝hrung Jesu in den Tempel Jerusalem, 40 Tage nach Weihnachten) in vielen franz├Âsischen Regionen Cr├¬pes gegessen. Um die Jahrtausendwende haben sich Cr├¬pes auch in Deutschland sehr stark verbreitet. Cr├¬pes werden in der Bretagne grunds├Ątzlich s├╝├č belegt, zum Beispiel mit Zucker, Konfit├╝re, frischen Fr├╝chten oder Nuss-Nugat-Creme. Als s├╝├če Zutat gilt auch Butter. Der Cr├¬pier klappt oder rollt sie vor dem Verzehr zusammen. Die Cr├¬pe Suzette ist eine der bekanntesten Variationen, bei der die Cr├¬pes mit dem Saft frischer Orangen getr├Ąnkt oder mit Orangenmarmelade bestrichen werden. Zus├Ątzlich werden die quarts de plaisir (Vierteln der Freude) zusammengelegten Cr├¬pes werden mit Orangenlik├Âr flambiert. W├Ąhrend man in der Bretagne streng zwischen den s├╝├čen Cr├¬pes und den herzhaften Galettes differenziert, werden in anderen Regionen und insbesondere au├čerhalb Frankreichs Cr├¬pes auch herzhaft belegt, zum Beispiel mit Schinken, K├Ąse, Ei, Fisch oder Gem├╝se. Die deutsche K├╝che empfindet die mit bitterer Orangenmarmelade verzierten Cr├¬pes als zu bitter und auch die englische K├╝che begeistert sich wenig f├╝r wohlschmeckende Einfl├╝sse aus Frankreich. In der Bretagne werden Pfannkuchen nach Art ihres Belags unterschieden. S├╝├č belegte Pfannkuchen hei├čen Cr├¬pes, w├Ąhrend herzhaft belegte Pfannkuchen von den Bretonen als ÔÇ×GaletteÔÇť bezeichnet werden. In anderen Regionen Frankreichs werden Cr├¬pes hingegen oft mit herzhaften Zutaten belegt, zum Beispiel mit Schinken, Ei, Fisch, K├Ąse und Gem├╝se. Die nicht s├╝├čen, aber daf├╝r herzhaften und deftigen Zutaten zusammen mit ihrer Unterlage (Cr├¬pe) konnten aus Frankreich auswandern. So wie es seit Jahrhunderten in der Bretagne ├╝blich ist, werden die Cr├¬pes auch im restlichen Frankreich sowie im Ausland auf einem flachen hei├čen Stein zubereitet. Der Teig enth├Ąlt lediglich eine kleine Prise Salz und ist relativ geschmacksneutral. Vergleicht man die ├╝bliche Cr├¬pe-Rezeptur mit dem Teig f├╝r Kuchen aus der b├╝rgerlichen, ├Âsterreichischen oder schweizerischen K├╝che, wird auch an Mehl und Eiern gespart. Da der Cr├¬pe-Teig einen hohen Anteil an Butter und Milch aufweist, wirkt sich dies besonders vers├╝├čend auf den Geschmack aus. Die Zutaten tragen offensichtlich ihren Teil dazu bei. So werden hierzulande Cr├¬pes angeboten, welche mit Zimt, Zucker, Nutella, Honig belegt werden und uns den franz├Âsischen Pfannkuchen reichlich vers├╝├čen.

Currywurst

Currywurst ÔÇô ein typisch deutscher Imbiss. Kaum ein Gericht wird so gerne an den Imbissbuden bestellt und gegessen wie die Currywurst. Die Currywurst ist eine Bratwurst oder Br├╝hwurst, die unterschiedlich zubereitet werden kann. Sie wird frittiert oder gebraten und oft geschnitten mit einer Sauce auf Basis von Ketchup, Tomatenmark und Currypulver serviert. Die ├╝blichen Beilagen sind Pommes Frites oder ein knuspriges Weizenbr├Âtchen wie beim Hot Dog. ├ähnlich erfolgreich ist da noch der Hamburger als gut verkaufter Schnellimbiss. Oft wird die leckere Wurstspeise z├╝gig verspeist, jedoch wird sie daf├╝r weniger schnell verdaut. Das deutsche Fastfood bringt f├╝r die Deutsche K├╝che so einiges an Kalorien mit sich. Daf├╝r bekommt man einen vollmundigen Geschmack, eine pikante W├╝rzmischung und ist danach meist ges├Ąttigt. Die Currywurst wurde zwar in Berlin erfunden, doch gibt es neben der Berliner Variante unter anderem auch noch die Currywurst aus dem Ruhrgebiet. Demnach wird Currywurst regional unterschiedlich zubereitet. Man unterscheidet bei der Berliner Currywurst grunds├Ątzlich die zwei Varianten mit und ohne Darm (auch Pelle genannt). Dar├╝ber hinaus kann sich die Currywurst je nach Hersteller unterschiedlich zusammensetzen. Die Wurst ohne Pelle hat eine helle Farbe und erinnert an die bayrische Wei├čwurst. Diese Art der Wurst wird weder gep├Âkelt noch ger├Ąuchert. Die beiden Varianten werden zun├Ąchst im Ganzen gebraten, wobei die H├Ąlfte der Wurst im Fett schwimmt. Die Currywurst gilt ebenfalls als Klassiker wie beispielsweise Spaghetti Bolognese oder Spaghetti Carbonara. Auf ├Ąhnlich hohe Verkaufszahlen k├Ânnte h├Âchstens noch die T├╝rkische K├╝che mit dem D├Âner in Deutschland kommen. Zur guten B├╝rgerlichen K├╝che findet man neben der Berliner Currywurst auch die Variante aus dem Ruhrgebiet, die weder gep├Âkelt noch ger├Ąuchert wird. Allerdings wird diese Art der Wurst st├Ąrker gew├╝rzt. Zum Zerschneiden wird ein spezieller Currywurst-Schneider mit mehreren Klingen verwendet, der die Currywurst mit einer Handbewegung zerkleinert. Ferner benutzt man noch eine an einen Fleischwolf erinnernde Maschine, welche mit rotierenden Messern arbeitet. Dar├╝ber hinaus ist die Currywurst der Volkswagen-Kantinen in Wolfsburg bekannt und beliebt. Sie ist auch als Currywurst Volkswagen bekannt. Angeboten wird die Currybockwurst seit 1973. Die Wurst wird mit einer besonderen Gew├╝rzmischung hergestellt und zusammen mit einem speziellen Gew├╝rzketchup serviert. Inzwischen kann man sie auch im Berliner Currywurstmuseum sehen. Die VW-Currywurst mit dem dazugeh├Ârigen VW-Gew├╝rzketchup kann ├╝ber Vertragsh├Ąndler von VW bezogen werden. In Wolfsburg und weiteren Teilen Niedersachsens sind VW-Currywurst und VW-Ketchup auch in einigen Superm├Ąrkten erh├Ąltlich. Die Erfindung der Currywurst wird der in Berlin lebenden Herta Charlotte Heuwer zugeschrieben. Selbst nannte sie ihre erste Kreation noch Spezial Curry-Bratwurst. Nach eigenen Angaben bot Heuwer erstmals am 4. September 1949 an ihrem Imbissstand an der Ecke Kant-/Kaiser-Friedrich-Stra├če in Berlin-Charlottenburg gebratene Br├╝hwurst mit einer Sauce aus Tomatenmark, Currypulver, Worcestershiresauce und weiteren Zutaten an. Die erste Currywurst mit Pommes war geboren. Im Januar 1959 lie├č Heuwer den Namen ihrer Sauce, Chillup, in Anlehnung an die Grundzutaten Curry und Ketchup, patentieren. Sp├Ąter bem├╝hte sich die Firma Kraft um das Rezept und das Markenrecht, was Heuwer jedoch ablehnte. Seit 2003 befindet sich eine Gedenktafel am ehemaligen Standort ihr zu Ehren. Heutzutage wird die Wurst auch sehr gerne mit sehr scharfen Chilisaucen gereicht, die aus Chilischoten bestehen und Mund wie Gaumen stark kitzeln k├Ânnen.

Speisen mit D


D├Âner Kebab

D├Âner Kebab ÔÇô Der t├╝rkische Verkaufsschlager im Fladenbrot. Der D├Âner Kebab, in ├ľsterreich und der Schweiz meist Kebab, ist eines der bekanntesten und popul├Ąrsten Gerichte der t├╝rkischen K├╝che in Deutschland. Neben Pommes Frites, Currywurst sowie dem Hamburger geh├Ârt der D├Âner Kebab zu den am meisten konsumierten Fast-Food Gerichten im deutschsprachigen Raum. Er besteht in der Regel aus vier Grundzutaten: einem knusprigen, kurz gegrillten und gut gebr├Ąunten Fladenbrot; einer Salatbeilage, die aus saftigen sonnengereiften Tomaten, gr├╝nen Salatgurkenst├╝ckchen, frischen Zwiebeln, Raspeln vom Rot- und vom Wei├čkohl; und nat├╝rlich aus einem saftigen, mit Marinade gew├╝rzten Grillfleisch. Nach und nach werden von diesem die ├Ąu├čeren, gebr├Ąunten Schichten mit einem gro├čen Messer abgeschnitten. Der Lieferservice Berlin verwendet ein sehr spezielles Fleisch bei der Zubereitung des D├Âner Kebab. Es wird unter anderem H├╝hnerfleisch, Putenfleisch, Lammfleisch, Schweinefleisch, Rindfleisch oder auch Hammelfleisch verwendet. Zu guter Letzt d├╝rfen bei einem D├Âner nat├╝rlich die k├Âstlichen Saucen nicht fehlen, die ihn so einzigartig und lecker machen. Die folgenden So├čen stehen allgemein in den D├Âner-Buden zur Auswahl, nachdem man alle oben genannten Zutaten ausgew├Ąhlt hat: w├╝rzige Kr├Ąutersauce, delikate Knoblauchsauce sowie sehr scharfe Chilisauce. Die Orientalische K├╝che verwendet demnach oft geruchsintensive Gew├╝rze. Diese findet man oft auch auf t├╝rkischen Pizzen, etwa dem Lahmacun. Die t├╝rkische Bezeichnung d├Âner kebap bedeutet so viel wie ÔÇ×sich drehendes GrillfleischÔÇť. Die Zubereitung des sich drehenden Fleischs hat in Anatolien eine lange Tradtion. Im Jahr 1836 schrieb Helmut Karl Bernhard Graf von Moltke als preu├čischer Generalfeldmarschall in der T├╝rkei ├╝ber das t├╝rkische Gericht: ÔÇ×Unser Mittagsmahl nahmen wir ganz t├╝rkisch beim Kiebabtschi ein. [ÔÇŽ] Dann erschien auf einer h├Âlzernen Scheibe der Kiebab oder kleine St├╝ckchen Hammelfleisch, am Spie├č gebraten und in Brotteig eingewickelt, ein sehr gutes, schmackhaftes Gericht.ÔÇť Das damals von Moltke beschriebene Gericht wurde noch Sis Kebap genannt. Er wurde an einem ├╝blichen Grill mit waagerechtem Spie├č zubereitet. Sp├Ąter soll ein Koch namens Hamdi in Kastamonu erstmals geschichtetes Fleisch an einem senkrecht stehenden Spie├č gegrillt haben. Sein Rezept wurde an mehrere Generationen seiner Lehrlinge weitergegeben. Bei dieser Herstellung wird das Fleisch zun├Ąchst kr├Ąftig mariniert, bestehend aus einer Mischung aus feingeschnittenen Zwiebeln, Salz, Pfeffer, scharfem Paprika und Kreuzk├╝mmel. Anschlie├čend wird das marinierte Fleisch in konischer Form auf den Spie├č gesteckt. Dabei sollte das Fleisch aus der Keule ganz unten sein, dann das Kammfleisch und schlie├člich das vorz├╝gliche sowie wertvolle Filet. Fleischsaft und Fett rinnen dank der konischen Form langsam nach unten, sodass das D├Ânerfleisch vom D├Âner Kebab sch├Ân saftig und schmackhaft gemacht wird. Bestellen kann man den D├Âner Kebab auch mit K├Ąse wie Schafsk├Ąse oder Halloumi. Der in Deutschland bekannte Spruch ÔÇ×D├Âner macht sch├ÂnerÔÇť verdeutlicht das positive Bild sowie die erfolgreiche Integration des D├Âner Kebabs. Unklar ist, wann der erste D├Âner-Imbiss er├Âffnete, der Legende nach soll es zu Anfang der 1970er Jahre in Berlin am Kottbusser Damm gewesen sein. Wie dem auch sei, Tatsache ist, dass der D├Âner sehr beliebt ist und vom Heimservice regelm├Ą├čig geliefert wird. Sehr beeindruckend ist der Fakt, dass t├Ąglich etwa 200 bis 300 Tonnen D├Âner in den Imbissbuden produziert werden. Der Umsatz bel├Ąuft sich dadurch um etwa dreieinhalb Millionen Euro. Seit Mitte der 1990er Jahre bekommt man D├Âner Kebab auch in ├ľsterreich, Liechtenstein und der Schweiz. Die im deutschsprachigen Raume ├╝bliche Variante des D├Âners unterscheidet sich von der t├╝rkischen vor allem durch die Zugabe von Gartensalat, geschnittenen Tomaten, Gurken und Zwiebeln, Wei├č- und Rotkohl sowie durch die verwendeten Saucen mit Mayonnaise und Joghurt. Der D├Âner Kebab ist auch ein sehr gutes Gericht, das man beim Partyservice bestellen kann.

Speisen mit E


Speisen mit F


Falafel

Ein Snack der Arabischen K├╝che. Die Arabische K├╝che ist in Deutschland exotisch und weniger bekannt als zum Beispiel die T├╝rkische K├╝che, welche sich immer gr├Â├čerer Beliebtheit erfreut. Diese hat wohl gr├Â├čtenteils mit dem D├Âner auf sich aufmerksam gemacht. Mit dem Falafel, der dem D├Âner ├Ąhnlich ist, k├Ânnte auch die Arabische K├╝che hierzulande durchstarten. Falafel sind frittierte B├Ąllchen aus p├╝rierten Bohnen oder Kichererbsen, Kr├Ąutern und Gew├╝rzen, die vorwiegend als Imbiss beliebt sind. Sie werden daher oft als Snack an arabischen Imbissst├Ąnden angeboten. Serviert wird Falafel ├╝blich mit Tahina (Sesamsauce) oder Hummus (Kichererbsensauce) und verschiedenen eingelegten oder gebratenen Gem├╝sen sowie Pita, einem d├╝nnen Fladenbrot. . Als Imbiss ÔÇ×auf die HandÔÇť wird Falafel ÔÇô auch in immer mehr D├Ânerl├Ąden ÔÇô mit Gem├╝se oder Salat in einem aufgeklappten Fladenbrot oder als Wrap angeboten. Das Wort Falafel wurde direkt aus dem Arabischen ├╝bernommen und k├Ânnte vom Wort Filfil f├╝r Pfeffer abgeleitet sein. Ort und Zeit der Entstehung des Gerichts sind nicht bekannt. Es d├╝rfte jedoch sehr alt sein. Allgemein sind Historiker der Meinung, dass die ├ägyptische K├╝che der ÔÇ×ErfinderÔÇť des Falafel ist. Dort wird es TaÔÇÖamia genannt und wurde wahrscheinlich von den christlichen Kopten als fleischloses Gericht f├╝r die Fastenzeit geschaffen. Diese durften dann lediglich vegetarische Gerichte zu sich nehmen. Heutzutage wird seine Herkunft jedoch eher im Libanon oder Pal├Ąstina vermutet. Mittlerweile geh├Âren Falafel zur gesamten Arabischen K├╝che. So wird Falafel beispielsweise von der Marokkanischen K├╝che oder der Tunesischen K├╝che zubereitet, wobei die Zubereitungsweise stark variiert. Die Israelische K├╝che sieht die Falafel als ihr Nationalgericht, seit es als lokales arabisch-pal├Ąstinensisches Gericht ÔÇ×adoptiertÔÇť wurde. Auch Falafel lassen sich selbst zubereiten. Das ist weder besonders schwierig noch ben├Âtigt man viel Zeit dazu. Die Kichererbsen sollten einen Tag vorher eingeweicht werden, damit sie sch├Ân weich sind. Nachdem die Bohnen oder Erbsen eingeweicht wurden, werden sie durch den Fleischwolf gedreht. Anschlie├čend werden Petersilie, Korianderkraut, Knoblauch und Lauchzwiebeln fein gehackt und dazugegeben. Zus├Ątzlich kommen etwas Backpulver und als Gew├╝rze, Salz, Pfeffer und Kreuzk├╝mmel hinzu. Je nach Rezept k├Ânnen Dill, Bulgur und Cheyennepfeffer dazugegeben werden. Dann werden alle Zutaten noch einmal durch den Fleischwolf gedreht und zu einem Teig verknetet. Nachdem der Teig einige Zeit geruht hat, wird aus dem Teig mit Hilfe eines Falafell├Âffels etwa walnussgro├če B├Ąllchen geformt und goldbraun frittiert. Dar├╝ber hinaus gibt es eigene Falafelportionierer, die den Teig mit einem Klick in Tabletten- oder Fingerform auswerfen.

Fisch

Als Fisch bzw. Speisefisch bezeichnet man Fischarten, die ausschlie├člich zum menschlichen Verzehr geeignet sind. Es wird zwischen S├╝├čwasserfisch und Salzwasserfisch unterschieden. Es gibt Fischarten, die in Salz- wie in S├╝├čwasser vorkommen, wie z. B. Aal und Lachs. Erw├Ąhnenswert ist, dass nicht alle Fische gleich schmecken: Der Lachs hat seinen charakteristischen Geschmack, genau wie die Forelle, der Karpfen, der Aal etc.. Diese Fische und viele mehr schmecken ganz hervorragend. Allerdings sollte der Fisch frisch sein, also nicht zu sehr nach Fisch riechen, seine Kiemen sollten dunkelrot sein und die Augen des auf Eis gelagerten Fisches klar sein. W├Ąhrend man beim Sushi die Fischst├╝cke meist roh verarbeitet und isst, kann man Fisch nat├╝rlich auch kochen, pochieren, braten und grillen usw.. Des Weiteren gilt auch Kaviar, der gereinigte und gesalzene Rogen verschiedener St├Âr-Arten, als besondere Delikatesse.

Speisen mit G


Gebratener Reis mit H├╝hnchen

Gebratener Reis mit H├╝hnchen: nicht nur ein Gericht der asiatischen K├╝che! Gebratener Reis mit H├Ąhnchen ist ein beliebtes Gericht, welches man in verschiedenen Variationen finden kann. Vermutlich denken die meisten Feinschmecker zuerst an die chinesische K├╝che oder den Asia Lieferservice. Hier erh├Ąlt man eine ganze Reihe Men├╝s in denen gebratener Reis mit H├╝hnerfleisch, aber auch Rind- und Schweinefleisch enthalten ist. Die chinesische K├╝che Reisgerichte sowie Reis Desserts traditionell im S├╝den. Dies ist jedoch nicht der einzige Ort, an dem sich gebratener Reis in vielen leckeren Speisen findet. Des Weiteren kann man beim Indischen Lieferservice eine Vielzahl an Gerichten entdecken, die oft mit Reisbeilage serviert werden. Zu diesen Gerichten geh├Âren beispielsweise Butter Chicken, Chicken Korma oder Chicken Tikka Masala. Auch in der europ├Ąischen K├╝che sind einige Men├╝s bekannt, die es sich lohnt zu bestellen. Zwar ist in Europa nicht ann├Ąhernd so bekannt wie in Asien, dennoch geh├Ârt gebratener Reis mit H├Ąhnchen zu unserer kulinarischen Tradition. Die beiden folgenden F├Ąlle sollen dies demonstrieren.

Griechischer Salat

Griechischer Salat ÔÇô Verkaufsschlager der Griechischen K├╝che. Griechischer Salat, oder auch Bauernsalat (griechisch choriatiki salata), ist eine Vorspeise der Griechischen K├╝che. In seiner einfachen Variante besteht er aus Gurken, Tomaten, gr├╝nen Paprika, Oliven (schwarzen und gr├╝nen Oliven), Schafsk├Ąse (Feta) und Zwiebeln. Ferner wird der Salat mit Salz, Pfeffer und Oliven├Âl angemacht. H├Ąufig kommen noch Kr├Ąuter wie Oregano, Dill oder Majoran. Der Salat wird vom Griechischen Lieferservice oft mit Essig und Zitronensaft mariniert. Je nach Region variieren die Zutaten mit gekochten Eiern, Wei├čkohl, gr├╝nem Kopfsalat, Kapern und sogar Fleischst├╝ckchen. F├╝r die Griechische K├╝che ist es auch ├╝blich so genannte Paximadia (griechische zwieback├Ąhnliche Br├Âtchen) zu reichen. Auf einigen Inseln werden auf den Tellerboden der Choriatiki Paximadia gelegt, die nach Einweichen zerst├╝ckelt und vermischt werden. F├╝r viele ist der griechische Salat erst dann ein nahrhafter und gesunder Genuss, wenn sie zus├Ątzlich die kleinen wei├čen W├╝rfel des Feta-K├Ąse gereicht bekommen. Der Feta (griechisch (¤ä¤ů¤?╬») ¤ć╬ş¤ä╬▒) ÔÇô die ÔÇ×Scheibe (K├Ąse)ÔÇť ist ein Salzlakenk├Ąse. Seiner urspr├╝nglichen Bedeutung nach ist er ein druckloser ausgemolkter Schafsk├Ąse (teilweise auch Schafsk├Ąse), welcher in Salzlake gereift wurde und einen recht intensiven Geschmack hat. Der in Salzlake eingelegte K├Ąse wird meist aus verschiedenen Milchsorten hergestellt. Sie k├Ânnen von der Kuh, vom Schaf, von der Ziege und manchmal auch vom B├╝ffel stammen. Gelegentlich finden sich auch Milchmischungen, die mehrere Milch-Sorten der genannten Tiere vereinen. Mittlerweile d├╝rfen nicht alle Salzlakenk├Ąse als Feta deklariert werden. Nach der Verordnung der EU-Kommission darf seit dem 15. Oktober 2002 nur noch in Salzlake gereifter wei├čer K├Ąse aus Schaf- und/oder Ziegenmilch, welcher auf dem griechischen Festland und den Inseln der ehemaligen Pr├Ąfektur Lesbos hergestellt worden ist, den Namen Feta tragen. Allerdings ist mit dieser Verordnung nur die Herkunft (Griechenland) gesch├╝tzt. In der Verordnung findet sich jedoch kein Schutz bez├╝glich der Herstellungsmethoden. So k├Ânnen griechische Tradition und Praxis bei der Feta-Herstellung au├čer Acht gelassen werden. Auch die Milchmischungen k├Ânnen variieren, da sie von der Verordnung unber├╝hrt bleiben. Weitere Salzlakek├Ąsesorten sind: Bulgarischer Salzlakenk├Ąse, Schafsk├Ąse, Sulgini ├á la Georgische K├╝che, djathe (bekannt durch die Albanische K├╝che), beyaz penir (T├╝rkische K├╝che), branza (Rum├Ąnische K├╝che) usw.. In Deutschland findet man den Feta, welcher jedoch nicht als Feta deklariert werden kann, unter den Bezeichnungen: K├Ąse (Feta-Art), Balkank├Ąse, Hirtenk├Ąse, K├Ąse nach Balkanart, Wei├čer K├Ąse. Wie stellt man nun einen griechischen Salat, beispielsweise f├╝r die bulgarische K├╝che her? Man ben├Âtigt einen gro├čen Kopfsalat, welchen man kr├Ąftig absp├╝lt und dessen Salatbl├Ątter sauber gehalten werden m├╝ssen. Die gewaschenen Salatbl├Ątter werden auf eine gro├če Platte ausgelegt. Hinzu kommen die gewaschenen und in Ringe geschnittenen Tomaten und Zwiebeln. Dann werden Oliven auf der Salatplatte verteilt. Anschlie├čend wird die Marinade aus Schnittlauch, Wei├čweinessig, Meersalz, Pfeffer, Zucker, Oliven├Âl und Senf anger├╝hrt und ├╝ber den Salat gegossen. Abschlie├čend kommt der milde Feta ├╝ber den griechischen Salat. Es k├Ânnen zus├Ątzlich Sandwich oder Paximadia gereicht werden.

Gyros

Gyros ÔÇô Griechische Delikatesse auf dem Kreisel Mit Gyros bezeichnet man eine griechische Zubereitungsart f├╝r Fleisch. F├╝r die Zubereitung des Gyros werden traditionell Fleischst├╝cke vom Schwein, in der gehobenen Gastronomie auch vom Kalb, verwendet. Der Begriff Gyros hat viele Bedeutungen in der griechischen Sprache: Die urspr├╝ngliche und h├Ąufigste ist Kreisel oder Runde. Bezogen auf die Griechische K├╝che steht der Begriff Gyros f├╝r den Drehspie├č. In der Regel benutzt man weiche St├╝cke vom Schwein. Hier greift der Hersteller meistens auf den Schweinenacken zur├╝ck, der besonders saftig und aromatisch ist. Gyros hat ein ganz eigenes Aroma, das auf die spezielle W├╝rzung zur├╝ckzuf├╝hren ist. Diese besteht aus den Gew├╝rzen Salz und Pfeffer sowie aus den Zutaten Knoblauch, Oregano und Thymian. Teilweise finden auch Zutaten wie Kreuzk├╝mmel, Majoran und Koriander Verwendung. Vereinzelt werden auch H├╝hnerfleischst├╝cke (H├╝hnerfleischgyros) f├╝r kalorienbewusste Konsumenten, Lamm- und seltener auch Rindfleischst├╝cke verarbeitet. Dies entspricht jedoch nicht der traditionellen griechischen Zubereitung. Mehrere Lagen des gew├╝rzten Schweinefleisches werden auf einen Spie├č gesteckt und von einem vertikalen Grill gedreht. Die frisch gegarten ├Ąu├čeren Schichten des Fleisches werden laufend abgeschnitten und k├Ânnen anschlie├čend zu verschiedenen Gerichten verarbeitet werden. Die h├Ąufigste Art ist, Gyros auf einem Teigfladen, der Pita, unter Zugabe von Tomaten, Zwiebeln, Tsatsiki und evtl Krautsalat zu servieren. Weitere Varianten sind, Gyros als Hauptspeise zu servieren oder es in einer Auflaufform mit einer Sauce und weiteren Zutaten wie Champignons, Paprika oder K├Ąse zu ├╝berbacken. Beilagen sind h├Ąufig Pommes Frites, gemischter Salat und Krautsalat. Dazu wird auch oft Oregano- oder Majoranw├╝rzung gereicht. Auch l├Ąsst sich eine dieser Varianten in Form von einer Pizza servieren. Hier wird das Gyros samt Beilagen in einen mit K├Ąse gef├╝llten Pizzateig gerollt. Dieser wird von au├čen mit einer Tomatensauce bestrichen, nochmals mit K├Ąse bedeckt und kommt so in den Ofen.

Speisen mit H


Hamburger

Hamburger ÔÇô Der Topseller unter den Burgern. Ein Hamburger ist ein Weichbr├Âtchen mit verschiedenen Bel├Ągen. Meistens wird es als warmes Schnell- oder Fertiggericht verkauft. Grunds├Ątzlich werden alle Hamburger mit dem sogenannten patty, einer gegrillten Scheibe aus Rinderhackfleisch, belegt. Wieso ist der Hamburger so beliebt? Das Leben der Menschen wird immer schneller und hektischer. Es ver├Ąndern sich Kommunikation, Konsum, Mode, Arbeit und vor allem auch die Essgewohnheiten. Zwischendurch muss rasch mal ein Happen gegessen werden. Fastfood ist f├╝r Millionen von Menschen Alltag geworden. Der Hamburger bildet den Standardartikel vieler Fast-Food Ketten und ist auch fester Bestandteil in unserem Essverhalten geworden. Gerne wird der Hamburger f├╝r den kleinen Hunger zwischendurch, aber auch beim Aufenthalt in einem Fastfood Restaurant ausgew├Ąhlt und verzerrt. Er ist schnell zubereitet, lecker und oft kann man mehr als einen essen. Der Hamburger l├Ąsst sich demnach kaum wegdenken. Aufgrund seiner einfachen Zustellung aus speziellem Burger Brot, Fleisch aus Rind, saurer Gurke, Zwiebeln, Senf und Ketchup ├╝bertrifft er alle aufwendig zubereiteten Burger aus dem weit gef├Ącherten Sortiment. H├Ąufig f├╝gt man einem Burger noch Pommes Frites hinzu, damit man den Geschmack beider Leckereien gleichzeitig genie├čen kann. Die genaue Entwicklung des Wortes ÔÇ×HamburgerÔÇť ist unklar. Man ist sich einig, dass die ersten Buchstaben ÔÇ×HamÔÇť nichts mit dem englischsprachigen ÔÇ×HamÔÇť (Hinterschinken) zu tun haben. Es gibt konkurrierende Theorien ├╝ber den Ursprung des Hamburgers. Eine Annahme ist, dass der Hamburger auf die deutsche Gro├čstadt Hamburg zur├╝ckzuf├╝hren sei. Amerikaner hingegen sind der Auffassung, dass der Burger aus der Amerikanischen K├╝che stamme. Sucht man in Hamburg nach seiner Herkunft, findet man diesen in Hafenn├Ąhe. Dort a├č man traditionell Br├Âtchen mit rohem Mett. Sp├Ąter briet man dies an, weil es besser schmeckte. Eine weitere Variante besteht aus einem Weizenbr├Âtchen mit Hackfleischfrikadelle aus Beefsteak und Eigelb. Dieses Rezept sei mit deutschen Einwanderern in die USA gekommen. Dort wurde er bis 1904 noch als Hamburg verkauft. Louis┬┤ Lunch, eine seit 1895 bestehende Imbisskette im Zentrum von New Haven, nimmt f├╝r sich in Anspruch, der Erfinder des Hamburgers bzw. Cheeseburgers in seiner heutigen Form zu sein. Dort wird heute noch der Burger in seiner urspr├╝nglichen Art serviert, n├Ąmlich mit Zwiebeln, Tomaten und K├Ąse, jedoch ohne Ketchup oder Senf. Der Name Hamburger wurde Mitte des 20. Jahrhunderts dann in Burger abgek├╝rzt. Heutzutage w├╝sste man bei dieser allgemeinen Bezeichnung gar nicht mehr, welcher der zahlreichen Burger gemeint ist. Gro├čer Beliebtheit erfreuen sich heute der Cheeseburger, ein Hamburger mit Cheddar K├Ąse, Saurer Gurke, Zwiebeln, Ketchup und Senf; der Chickenburger, bei dem man das Rindfleisch durch paniertes Gefl├╝gel ersetzt hat. Ihm werden etwas Salat und eine spezielle Sauce hinzugef├╝gt. Eine bekannte Variante ist der Crispy Chicken Burger. Dar├╝ber hinaus ist eine Variante mit paniertem Fisch in den meisten Fastfood-Restaurants erh├Ąltlich. Dazu gibt es noch eine Sauce mit Dill, Gurken und etwas K├Ąse. Auch f├╝r Vegetarier gibt es eine Variante. Statt mit Fleisch wird das Br├Âtchen mit einem vegetarischen Gem├╝sebratling best├╝ckt. Hinzu kommen Schmelzk├Ąse und Sandwichsauce. Den vegetarischen Burger mit Gem├╝se nennt man auch Veggie-Burger. Diese Burger geh├Âren zu den Klassikern. Des Weiteren gibt es Burger mit doppelt Fleisch, doppelt K├Ąse, Tomaten und Salat. Peppt man die Burger mit weiteren Zutaten auf, erweitert sich das Sortiment um einiges. Somit fing mit dem Hamburger alles nur an.

Hotdog

Hotdog ÔÇô der ÔÇ×hei├če HundÔÇť f├╝r den Hunger zwischendurch. Der bzw. das Hotdog (englisch f├╝r hei├čer Hund, auch Hot Dog) ist ein Schnellimbiss, der bestehend aus einer warmen Br├╝hwurst und weiteren Zutaten in einem weichen Weizenbr├Âtchen serviert wird. Seit langer Zeit erfreut sich der Hotdog ├Ąhnlich gro├čer Beliebtheit wie beispielsweise Chili Con Carne oder Spaghetti Carbonara. Der Ursprung des Namens Hotdog ist unklar. Sicher ist jedoch, dass diese Form des Fastfoods in den USA bereits existierte, ehe der Namen f├╝r das Gericht verwendet wurde. Es gab bereits 1871 eine Imbissbude auf Coney Island, in der Frankfurter oder Wiener W├╝rstchen im Brot mit Sauerkraut verkauft wurden. Der US-amerikanische Kulturhistoriker Andrew F. Smith ist der Auffassung, dass deutschst├Ąmmige Metzger in den USA bekannt daf├╝r gewesen seien, ÔÇ×wurstf├Ârmige HundeÔÇť zu halten, n├Ąmlich Dackel. Diese Tatsache habe wohl Assoziationen zwischen deutschen W├╝rstchen und l├Ąnglichen Hunden gef├Ârdert. Nach einem Polospiel soll der Karikaturist Tad Dorgan eine Karikatur gezeichnet haben mit einem bellenden Hund zwischen zwei Br├Âtchenh├Ąlften. Die Karikatur trug die Bildunterschrift ÔÇ×Hot DogÔÇť. Ein Hotdog besteht aus einem erw├Ąrmten Br├╝hw├╝rstchen in einem l├Ąnglichen, meist weichen Weizenbr├Âtchen, welches in der Regel getoastet oder ged├Ąmpft wird. Dann wird das Hotdog-Br├Âtchen zur H├Ąlfte der L├Ąnge nach aufgeschnitten und erhitzt. Anschlie├čend legt man ein hei├čes W├╝rstchen hinein und garniert es mit den Saucen (Tomatenketchup, Senf, Mayonnaise etc.). In Skandinavien streut man zus├Ątzlich R├Âstzwiebeln und verteilt gegebenenfalls einige Scheiben saurer Gurken dar├╝ber. H├Ąufig werden weitere Zutaten wie Sauerkraut oder Krautsalat ins Br├Âtchen gegeben. Je nach geographischer Lage gibt es den Hotdog mit unterschiedlichen Zutaten. In D├Ąnemark und teilweise auch in Schweden wird der Hotdog mit leuchtend rot eingef├Ąrbten W├╝rstchen hergestellt. Er wird gebr├╝ht (kogt) oder gebraten (risted) angeboten und stets ohne Mayonnaise. Der klassische d├Ąnische Hotdog f├╝r die Skandinavische K├╝che wird mit R├Âstzwiebeln und s├╝├čsauer eingelegten Gew├╝rzgurken-Scheiben garniert. Als Saucen werden Ketchup, ein milder Senf sowie d├Ąnische Remoulade verwendet. Im Gegensatz dazu wird in Deutschland der Imbiss meist mit normalen Frankfurter und Wiener W├╝rstchen zubereitet, teilweise auch mit einer Frikandel. In Frankreich, ├ľsterreich und der Schweiz nimmt man stattdessen ein St├╝ck Baguette bzw. ein kleines Wei├čbrot mit Kruste, in das an einem Ende ein Loch gebohrt wird. In den USA hingegen wird der Hotdog f├╝r die Amerikanische K├╝che meist auf einem Roller Grill gebraten. Die Wurst bekommt so einen besonderen Grillgeschmack. Amerikanische Hotdogs werden mit speziellen Pickles (Gurkenscheiben) sowie Relishes (spezielle Sauce aus Obst und Gem├╝se mit Essig, Zucker und Gew├╝rzen) serviert, die mit einem milden Senf (Yellow Mustard) und seltener mit Ketchup verfeinert werden. Seit 1916 findet jedes Jahr am US-amerikanischen Nationalfeiertag in New York City ein Internationales Hot-Dog-Wettessen statt. Den Sieg erringt derjenige, der innerhalb von zw├Âlf Minuten die meisten Hotdogs essen kann. Seit 2008 wurde die Zeit wieder auf die urspr├╝ngliche Zeit von zehn Minuten reduziert. 2007 stellte Joey Chestnut einen neuen Weltrekord mit 66 Hotdogs auf. Er konnte seinen Titel auch 2008 und 2009 verteidigen und den Weltrekord auf 68 Hotdogs steigern. Bei den Frauen liegt der Weltrekord derzeit bei Hotdogs. Snacks die ├Ąhnlich popul├Ąr sind wie der ÔÇ×hei├če HundÔÇť sind der D├Âner, Hamburger oder Spaghetti Bolognese.

Speisen mit I


Speisen mit J


Speisen mit K


Speisen mit L


Speisen mit M


Meeresfr├╝chte

Als Meeresfr├╝chte bezeichnet man alle essbaren Meerestiere, die keine Wirbeltiere oder Fische sind. Typische Meeresfr├╝chte sind Muscheln und Wasserschnecken, Tintenfische und Kalmare, Garnelen, Krabben, Langusten und Hummer. Dar├╝ber hinaus ist der Begriff ÔÇ×Meeresfr├╝chteÔÇť enger gefasst als das englische ÔÇ×SeafoodÔÇť. Zum ÔÇ×SeafoodÔÇť z├Ąhlt man alle essbaren Tiere aus dem Meer, auch Fische und Meeress├Ąuger. Hier gibt es auch eine ganze Reihe an K├Âstlichkeiten, wie z. B.:

  • Die Austern, die wie der Kaviar als besondere Delikatesse gelten.
  • Kalmare und Tintenfische, welche oft im Mittelmeerraum aber auch f├╝r weitere Gerichte verwendet werden.
  • Der Hummer tr├Ągt ebenfalls unter seinem Panzer ein sehr vorz├╝gliches Fleisch.

Die einzelnen Meeresfr├╝chte werden ebenso vielf├Ąltig verwendet und zubereitet wie Fische. Man verzehrt sie roh, gebraucht Sie zur Zubereitung von Salat und Suppen sowie zum Grillen und Frittieren. Im ├ťbrigen gibt es da noch die ber├╝hmte wie k├Âstliche Pizza Frutti di Mare.

Speisen mit N


Speisen mit O


Speisen mit P


Paella

Paella ist ein spanisches Reisgericht aus der Pfanne und das Nationalgericht der Region Valencia sowie der spanischen Ostk├╝ste. Traditionell wird die Paella ├╝ber Holzfeuer gebraten. Sie besteht aus Reis, der mit Safran leuchtend gelb gef├Ąrbt wird und haupts├Ąchlich aus Huhn, Schweinerippe sowie Kaninchen. Das Fleisch wird stets mit Knochen in mundgerechte St├╝cke gehackt. Zu den meisten Varianten kommt Gem├╝se hinzu wie zum Beispiel geriebene Tomaten, rote Paprika und gr├╝ne Bohnen. In vielen Regionen werden oft und gerne Meeresfr├╝chte zur Zubereitung der Paella verwendet. Am 8. M├Ąrz 1992 wurde in Valencia die gr├Â├čte Paella f├╝r 100.000 Personen zubereitet. Das Gesamtgewicht der gef├╝llten Pfanne betrug etwa 30.000 Kilogramm und wurde von 90 St├╝tzpfeilern getragen. Diese Paella wurde sp├Ąter in das Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen.

Pasta

Pasta ist in der italienischen K├╝che die Bezeichnung f├╝r Teigwaren aus Hartweizengrie├č, Kochsalz und Wasser in vielen Gr├Â├čen und Formen. In Italien hat sich eine unglaubliche Vielfalt an Teigwaren herausgebildet. Der Genueser Paolo Agnese gr├╝ndete 1825 an der Riviera die erste Pastafabrik der Welt. Die meisten Pasta-Sorten werden aus Hartweizengrie├č hergestellt. Es gibt auch noch die Eiernudeln (all┬┤uovo), die aus Eiern und Hartweizengrie├č bestehen. Mehr als 600 Pastasorten und -gr├Â├čen soll es in Italien geben. Im deutschen Sprachraum sind spaghetti al rag├╣ sehr beliebt, die hier abweichend von der italienischen Bezeichnung als Spaghetti bolognese oder Pasta asciutta bezeichnet werden. Die Deutschen favorisieren dar├╝ber hinaus noch die Spiral- und die Bandnudeln.

Pizza

Die Pizza, wie wir sie heutzutage kennen, stammt urspr├╝nglich aus Neapel. Sie soll erstmals am 11.Juni 1889 in Neapel vom Pizzaiolo Raffaele Esposito von der Pizzeria Brandi hergestellt worden sein. Pizza wurde traditionell in den italienischen Nationalfarben belegt: gr├╝nes Basilikum, wei├čer Mozzarella und rote Tomaten. Durch italienische Auswanderer konnte sich die Pizza gegen Ende des 19.Jahrhunderts auch in den USA verbreiten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Pizza in Europa bekannt. Eine gute Pizza wird aus einem einfachen Hefeteig hergestellt, welcher anschlie├čend mit den unterschiedlichsten Lebensmitteln belegt werden kann. Die bekanntesten Pizzasorten sind: Pizza Salami, Pizza Funghi, Pizza Mista, Pizza Margaritha, Pizza Tonno. Nat├╝rlich gibt es die Pizza in vielen weiteren Varianten. F├╝r welche Pizza Sie sich auch entscheiden, der Bringdienst Ihrer Wahl hat sie garantiert im Angebot.

Speisen mit Q


Speisen mit R


Risotto

Risotto ÔÇô gebratener Reis mit H├╝hnerfleisch auf italienisch. Risotto ist ein norditalienisches Reisgericht, welches in vielen Variationen zubereitet wird. F├╝r fast alle Zubereitungsarten gilt, dass Rundkornkreis mit Zwiebeln und Fett anged├╝nstet wird und in Br├╝he gart. Oft wird zum Abl├Âschen des angeschwitzten Reis etwas Wein verwendet, der Reis wird gegart bis er bissfest und das ganze Gericht s├Ąmig wird. Anschlie├čend wird das fertige Risotto mit Parmesan serviert. Das Risotto kann wie die Pasta als erster Hauptgang, oder auch als Beilage zu einem Fleischgericht gereicht werden. Der Reis ist seit der Renaissance in Italien bekannt, als er auch hier bekannt und kultiviert wurde. Verschiedene Varianten des Risotto sind: Risotto bianco (wei├čer Risotto als Beilage), Risotto alla Milanese (der klassische Safranreis nach Mail├Ąnder Art), Risotto agli asparagi (Risotto mit Spargel), Risotto nero (schwarzer Risotto mit Tintenfisch), Risotto ai funghi (Risotto mit Pilzen), Risi e bisi (Reis mit Erbsen; auch Risibisi oder Risi-Pisi genannt).

Speisen mit S


Salat

Salat ÔÇô Gesundes Nahrungsmittel in unbegrenzten Variationen. Das Wort ÔÇ×SalatÔÇť stammt vom franz├Âsischen salade, italienisch insalata von lat. salata und bedeutete urspr├╝nglich ÔÇ×gesalzenÔÇť. Salate sind demnach mit Salz haltbar gemachte Speisen. Salate gibt es in unterschiedlichen Variationen und sie geh├Âren zur Kalten K├╝che. Sie k├Ânnen als Vor-, Hauptspeise oder als Beilage gereicht werden. Es gibt viele verschiedene Arten von Salatbl├Ąttern. Dar├╝ber hinaus gibt es aber auch Salate, die fast komplett aus Fleisch hergestellt werden. Ganz egal nach welchem Salat Ihnen ist, Sie kriegen Kopfsalat, Rucola oder Eisbergsalat bei jedem Bringdienst, nicht nur beim Bio-Lieferservice. Es gibt au├čerdem noch Salate, die nicht ├╝berwiegend aus Salatpflanzen bestehen. Diese hei├čen Nudel-, Bulgur-, Couscous-, Hirse-, Kartoffel-, Reis- oder Eiersalat. Sie haben das Grundnahrungsmittel zur Basis und werden mit weiteren Gem├╝sen nahezu aller Art verfeinert sowie mit Gew├╝rzen angereichert. Salatgerichte k├Ânnen sowohl pikant als auch fruchtig sein und werden meist kalt serviert. Variationen der Zubereitung sind praktisch unendlich. Zus├Ątzliche Zutaten sind unter anderem Kr├Ąuter, Gew├╝rze (meist Salz und Pfeffer), Zitronensaft, Speck, Croutons, Speisepilze, Oliven, Fleisch, K├Ąse, Meeresfr├╝chte und Fisch. Das Fleisch wird dazu gep├Âkelt, gekocht oder ger├Ąuchert. Zu den pikanten Salatgerichten wird oft Wei├čbrot als Beilage gereicht. Ein gr├╝ner Salat wird des ├ľfteren mit einer Salatsauce, auch Dressing genannt, versehen. Einige So├čen sind mayonnaisebasiert, wie zum Beispiel, Cocktailso├če, Louis Dressing, Ranch Dressing, Russisches Dressing oder Thousand-Island-Dressing. ├ľlbasiert ist das Vinaigrette/French Dressing. Auch die Kombination Essig und ├ľl, dazu Pfeffer und Salz (in Italien: ├ľl und Balsamico), wird verwendet.

Sandwich

Brot und Sandwich ÔÇô Snack, Beilage oder auch Hauptgericht. Brot kann beinahe zu jeder Mahlzeit gereicht werden. Die Deutsche K├╝che kennt das klassische Butterbrot oder auch belegte Brote zum Fr├╝hst├╝ck und Abendessen. Auch der Hawai Toast erfreut sich gro├čer Beliebtheit im deutschen Sprachraum. Die Englische K├╝che hingegen hat das Sandwich erfunden, w├Ąhrend die Amerikanische K├╝che es international verbreitete. Brot wird gerne als Beilage zu Nudeln, Pasta Gerichten und auch zu Suppe serviert. Neben der oben genannten Zubereitung, gibt es noch eine ganze Reihe an weiteren Zutaten, die mitgebackt werden k├Ânnen. Zutaten wie z. B. K├Ârner, Gem├╝se, Obst und Gew├╝rze verleihen jedem Brot seinen eigenen Geschmack. Verschiedene Brotarten sind: Toastbrot, Kn├Ąckebrot, Wei├čbrot, Schwarzbrot, Dinkelbrot, Fladenbrot, indisches Chapati und Papadam usw.. International betrachtet ist das Sandwich das wohl ber├╝hmteste und verbreitetste Brotgericht. Erfunden wurde das Sandwich von John Montague, dem Earl of Sandwich. W├Ąhrend eines mehrst├╝ndigen Kartenspiels, das er nicht unterbrechen wollte, kam er auf die Idee, sich sein Mittagessen in zwei Brotscheiben am Tisch servieren zu lassen. Sp├Ąter verlangte ein weiterer Mitspieler, dass man ihm ein Brot wie ÔÇ×SandwichÔÇť bringe. So war der beliebte Snack geboren. In den folgenden Jahren setzte sich das Sandwich in England und dann auf der ganzen Welt durch.

Schawarma

Schawarma ÔÇô D├Âner aber arabisch. Schawarma ist ein Fleischgericht der arabischen K├╝che, welches sich ├╝ber den Nahen Osten hinaus auch in Europa und weiteren Teilen der Welt verbreitet hat. Viele nennen ihn auch den D├Âner Arabiens. Der D├Âner mag hierzulande der beliebteste Fleischspie├č sein, ist er doch der Inbegriff der t├╝rkischen K├╝che schlecht hin. In anderen L├Ąndern gibt es jedoch ├Ąhnliche Gerichte. Die Griechische K├╝che hat beispielsweise Gyros anzubieten und aus der Arabischen K├╝che kommt ein ├Ąhnliches Gericht: der Schawarma. Der Name Schawarma ist wahrscheinlich aus dem T├╝rkischen entlehnt, wo ├ževirmek ÔÇ×umdrehen, wendenÔÇť bedeutet. Schawarma wird vor allem in Libanon, Syrien, Jordanien und Israel konsumiert. Wie der D├Âner Kebab besteht das Gericht aus in einer Marinade gew├╝rzten gro├čen Fleischscheiben, die schichtweise auf einen speziellen, senkrecht stehenden Grillspie├č gesteckt und gegrillt werden. Nach und nach werden die ├Ąu├čeren, gebr├Ąunten Schichten mit einem gro├čen Messer d├╝nn abgeschnitten und anschlie├čend als Imbiss serviert. Die Wahl des Fleisches sowie die spezielle Marinade verleihen dem Schawarma seinen unverwechselbaren Geschmack. Die Arabische K├╝che hat den Schawarma erfunden, jedoch serviert ihn auch die Israelische K├╝che oft und gerne. Urspr├╝nglich verwendete man f├╝r Schawarma nur Hammel- oder Lammfleisch, w├Ąhrend heute auch Rindfleisch sowie Gefl├╝gel wie H├╝hnchen oder Pute ├╝blich sind. Vor dem Aufschichten auf dem Spie├č werden die Fleischst├╝cke einige Stunden in einer Marinade aus Zitronensaft mit einer Reihe von Gew├╝rzen wie zum Beispiel Zimt, Kreuzk├╝mmel, Koriandersamen, Kardamom, Kurkuma, Gew├╝rznelken, Paprika, Pfeffer, Pfefferminze und Knoblauch eingelegt. Diese Zutaten verleihen dem Gericht seinen typischen, leicht s├Ąuerlichen Geschmack und sind ein Markenzeichen f├╝r die Orientalische K├╝che. Was ben├Âtigt man f├╝r vier Portionen Schawarma? F├╝r die Zubereitung von Schawarma brauchen Sie 400 g Lammfleisch aus der Keule oder Schulter, ┬Ż Teel├Âffel Kreuzk├╝mmelsamen, drei Kardamomkapseln, 80 Gramm Joghurt, je ┬╝ Teel├Âffel Cayennepfeffer, edels├╝├čes Paprikapulver, Muskatbl├╝te und Zimt, Salz, vier Essl├Âffel Zitronensaft, vier Knoblauchzehen, drei Essl├Âffel Tahina (Sesammus), 250 Gramm Pommes Frites aus der Tiefk├╝hltruhe, ┬Ż Bund glatte Petersilie, Tabascosauce, zwei Essl├Âffel Oliven├Âl, zwei Tomaten und vier Scheiben Fladenbrot. Zu Beginn wird das Fleisch in 4 cm gro├če St├╝cke geschnitten und der Kreuzk├╝mmel ohne Fett ger├Âstet. Jetzt werden die Kardamomkapseln aufgebrochen und deren Samen mit dem Kreuzk├╝mmel im M├Ârser fein zerkleinert. Diese Mischung wird zusammen mit dem Joghurt, Cayennepfeffer, Paprika, Muskatbl├╝te, Zimt, ┬Ż Teel├Âffel Salz und zwei Essl├Âffel Zitronensaft in einen Gefrierbeutel getan. Der Knoblauch wird gesch├Ąlt und dann drei Zehen dazu gepresst. Ferner wird auch das Fleisch in den Beutel getan. Dieser wird dann verschlossen und angeboten. Der Beutel muss vier Stunden im K├╝hlschrank marinieren und zuweilen durchgeknetet werden. Das Fleisch wird auf einem Blech knapp zehn Minuten im vorgeheizten Backofengrill gegrillt und unterdessen einmal gewendet. Jetzt wird die Tahina mit zwei Essl├Âffel Zitronensaft, drei Essl├Âffel Wasser und etwas Salz verr├╝hrt und ┬Ż Knoblauchzehe dazu gepresst. Sauce und Fleisch werden anschlie├čend beiseite gestellt. Die Pommes Frites werden nach Packungsangabe angerichtet, die Petersilie grob gehackt. Nun wird das Fleisch d├╝nn aufgeschnitten und mit Petersilie, etwas Tabasco und Oliven├Âl vermischt. Im Folgenden nimmt man ein Fladen Brot, verteilt Fleisch, Pommes Frites, die kleingeschnittenen Tomaten und zwei Essl├Âffel der Sauce darauf und rollt es zusammen. Fertig ist der Schawarma. Die restlichen Pommes frites k├Ânnen zusammen mit Salat und sauer eingelegtem Gem├╝se dazu serviert werden.

Sushi

Das Wort Sushi bedeutet zu deutsch "Essigreis" Es setzt sich zusammen aus "Su" (Essig) und "shi" (Reis). Es ist eine verk├╝rzte Anwendung des Wortes "Sumeshi". Um Fisch auch f├╝r die Bergv├Âlker Japans zug├Ąnglich zu machen, wurde der Reis und der Fisch mit einer Marinade aus Essig und Zucker haltbar gemacht. Die bekanntesten Sushi-Sorten sind:

  • Maki-Sushi - ÔÇ×RollenÔÇť. Die wohl bekannteste Rolle: ÔÇ×Die RollenÔÇť.
  • Hoso-Maki: Das sind die d├╝nnen Rollen mit 1-2 Zutaten und dem Algenblatt (Nori) au├čen.
  • Futo-Maki - die dicke Rolle. Ebenfalls Noriblatt au├čen aber mit mehreren Zutaten innen.
  • Ura-Maki - die beliebten "Inside out" oder "California Rolls". Sie haben den Reis nicht innen eingewickelt sondern au├čen.
  • Nigiri-Sushi. Das sind die Sushi, bei denen unten Reis und oben drauf der "Belag" ist. Am bekanntesten ist Nigiri mit Lachs oder Thunfisch. Aber auch andere Fischarten, Muscheln oder auch japanisches Omelette (Tamago) findet man hier.
  • Inari-Sushi. Das sind kleine Taschen aus einem Tofuteig die mit Reis (klassisch) oder mit Reis + Zutaten gef├╝llt werden.
  • Gunkan Maki-Sushi. Diese Sushi sehen aus wie auf der Seite liegende Rollen. Der Reis befindet sich unten und die Zutaten liegen locker obenauf. Man verwendet hier vor allem druckempfindliche Zutaten wie z.B. Fischeier.
  • Temaki-Suhi. Sie sehen von der Form aus wie kleine Eist├╝ten. Dabei wird der Reis wie bei den Maki-Rollen d├╝nn auf das Noriblatt aufgetragen.Anschlie├čend wird die F├╝llung darauf gelegt und alles in einer Hand kegelf├Ârmig geformt. Temaki-Suhi eignet sich auch gut als "Party-Essen". Die Zutaten werden vorbereitet. Dann kann sich jeder Gast seine eigene Kombination f├╝r die F├╝llung zusammenstellen und sein eigenes Sushi "kreieren".

Speisen mit T


Tiramisu

Tiramisu ÔÇô das ÔÇ×alkoholisierteÔÇť Dessert. Das Tiramisu ist ein weit ├╝ber seine Landesgrenzen hinaus bekanntes und beliebtes Dessert aus Venetien. Tiramisu wird neben Panna Cotta und Zabaglione in fast allen italienischen Gastronomien angeboten. Bei der Gelateria bis zur Trattoria gilt Tiramisu als fester Bestandteil. Es ist eines der beliebtesten Gerichte, das die italienische K├╝che kennt und begehrt bei Jung wie Alt.Gerne wird es nach den Hauptgerichten wie beispielsweise Pizza Margherita, Pasta Bolognese oder Calzone gereicht. Tiramisu (italienisch Tiramis├╣, w├Ârtlich ÔÇ×zieh mich hochÔÇť) besteht aus abwechselnden Schichten von L├Âffelbiscuits und einer Creme aus Marcapone, Eigelb, Eischnee. Betr├Ąufelt werden die L├Âffelbiscuits mit kaltem Espresso, der mit Marsala, Amaretto, Weinbrand oder einem anderen alkoholischen Getr├Ąnk aromatisiert wird. Da man in Deutschland die italienische K├╝che automatisch mit dem Amaretto-Lik├Âr als landestypischer Spirituose in Verbindung bringt, hat sich hier dieser als ÔÇ×alkoholisierendeÔÇť Zutat durchgesetzt. Es wird oft behauptet, das Tiramisu stamme von der Toskanischen zuppa del duca, der heutigen zuppa inglese, ab. Dieses ist jedoch eine mit Englischer Creme gef├╝llte Biskuit-Schichttorte, w├Ąhrend das Tiramisu eine mit Mascarpone gef├╝llte Charlotte ist. Mascarpone, welches f├╝r das Tiramisu verwendet wird, stammt urspr├╝nglich aus dem Ort Lodi und ist schon seit dem Mittelalter bekannt. Die uns bekannte Crema di Mascarpone wurde erstmals in Modena mit dem einheimischen Walnusslik├Âr ÔÇ×NocinoÔÇť hergestellt. Der franz├Âsische Koch Marie-Antoine Careme erfand Anfang 1800 das Charlotte russe mit Biskuits zu Ehren des russischen Zaren. Sp├Ąter haben K├Âche aus Modena und dem Veneto, das damals unter ├Âsterreichischer Verwaltung stand, eine Charlotte mit Mascarponecreme hergestellt. Diese Torte kam dem Tiramisu, wie wir es heute kennen, schon erheblich nahe. Mascarponecreme und mit Kaffee getr├Ąnkte L├Âffelbiskuits waren auch hier die Grundlage.Der Name Tiramisu wurde 1970 erstmals im Restaurant ┬┤Le Beccherie┬┤ in Treviso verwendet. Von dort hat er sich schnell auf der ganzen Welt verbreitet. Heutzutage gibt es von mehrschichtiger Torte bis Eissorte die unterschiedlichsten Variationen des klassischen Tiramisu. Dar├╝ber hinaus gibt es auch kinderfreundliche Versionen. Diese werden beispielsweise mit verschiedenen S├Ąften zubereitet. Sie ersetzen den Amaretto und den Espresso. In Italien sind des Weiteren Rezepte mit verschiedenen Sorten aus dem Obstkorb ├Ąu├čerst popul├Ąr. F├╝r die Zubereitung von Tiramisu sollte man unbedingt frische Eier verwenden, da diese roh verarbeitet werden m├╝ssen. Der Espresso muss ein starkes Aroma haben, um sich gegen die gehaltvolle Mascarponecreme durchsetzen zu k├Ânnen. Der Espresso wird zusammen mit 4cl Amaretto-Lik├Âr in einen tiefen Teller gegossen. L├Âffelbiskuits darin wenden bzw. vollsaugen lassen. Wer keine L├Âffelbiskuits mag, kann einen dunklen Wiener Tortenboden nehmen und stellt eine hervorragende Tiramisutorte her. Das Dessert wird quasi zur Torte, wie sie die deutsche K├╝che oder die ├Âsterreichische K├╝che kennt. Derweilen wird die Creme f├╝r das Tiramisu vorbereitet. Hierf├╝r drei Eier aufgeschlagen und das Eigelb vom Eiwei├č trennen. Das getrennte Eigelb mit Zucker vermischen. 500g Mascarpone und erneut 4cl Amaretto-Lik├Âr hinzuf├╝gen und ordentlich verr├╝hren. Eiwei├č in ein fettfreies Gef├Ą├č steifschlagen und den Eischnee locker unter die Creme heben. Die L├Âffelbiskuits in einer rechteckigen Form aneinanderreihen und dann mit der gesamten Creme bestreichen. Man kann nat├╝rlich auch mehrere Schichten machen. Man sollte das Tiramisu am besten in den K├╝hlschrank stellen, sodass sich die Creme festigen kann. Vor dem Servieren empfiehlt es sich das Tiramisu mit Kakao aus einem Sieb zu best├Ąuben. Wer nicht nur Dessert servieren will, kann auch eine Vorspeise reichen. Unter den italienischen Antipasti ist beispielsweise Bruschetta sehr beliebt. Wer keine Lust hat Tiramisu selbst zuzubereiten, kann nat├╝rlich auch beim Lieferdienst seines Vertrauens bestellen.

Speisen mit U


Speisen mit V


Speisen mit W


Wiener Schnitzel

Der Wiener Schnitzel ÔÇô Eine Delikatesse aus ├ľsterreich. Der Wiener Schnitzel ist ein d├╝nnes, paniertes und ausgebackenes Schnitzel aus Kalbfleisch. Es geh├Ârt zu den bekanntesten Spezialit├Ąten der ├ľsterreichischen K├╝che. Erw├Ąhnenswert ist, dass das Wiener Schnitzel mit anderen Schnitzeln, wie dem J├Ągerschnitzel, Rahmschnitzel oder auch Zigeunerschnitzel wenig gemeinsam hat. Das italienische Scaloppa Milanese ist auch nur ein entfernter Verwandter. Die Bezeichnung ÔÇ×Wiener SchnitzelÔÇť wurde erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts gepr├Ągt. Erw├Ąhnt wurde sie erstmalig in einem Kochbuch aus dem Jahr 1831. Lange danach wurde das Gericht, unter anderem 1907 in dem bekannten s├╝ddeutschen Kochbuch von Katharina Prato als ÔÇ×eingebr├Âselte KalbsschnitzeÔÇť bezeichnet. Man vermutet, dass das Wiener Schnitzel auf das Costoletta alla milanese in Oberitalien zur├╝ckgeht. Dies wird ├Ąhnlich aus etwas dickeren Kotellets zubereitet und fand im 14. oder 15. Jahrhundert seinen Weg nach Wien. Es spricht jedoch dagegen, dass bei anderen aus Italien importierten Gerichten immer der Oberbegriff beibehalten wurde, wie bei Risotto, Risi e bisi und Makkaroni. Zudem gab es weitere Gerichte der Wiener K├╝che, welche auf dieselbe Art und Weise zubereitet wurden. Die Herkunft scheint jedoch weniger wichtig zu sein. Das Schnitzel soll schmecken. Das Wiener Schnitzel sollte auch wirklich aus Kalbfleisch sein. H├Ąufig wird aber Schweineschnitzel serviert, da Kalbfleisch verh├Ąltnism├Ą├čig teuer ist. Um eine Irref├╝hrung der Verbraucher durch Vort├Ąuschung eines h├Âherwertigen Produktes zu vermeiden, ist in den ├Âsterreichischen und deutschen Lebensmittelrichtlinien festgelegt, dass ein als ÔÇ×Wiener SchnitzelÔÇť bezeichnetes Produkt aus Kalbfleisch bestehen muss. F├╝r die Varianten aus Schwein oder Gefl├╝gel hat sich ÔÇ×Schnitzel Wiener ArtÔÇť oder ÔÇ×Wiener Schnitzel vom SchweinÔÇť eingeb├╝rgert. Um den authentischen Geschmack der ├Âsterreichischen Delikatesse zu bekommen, ben├Âtigt man f├╝r zwei Portionen zwei d├╝nn geschnittene Kalbsschnitzel, vier Essl├Âffel Mehl, zwei Eier, frisch geriebene Semmelbr├Âsel, 500 ml Schmalz, Salz und Pfeffer. Die Wahl der Beilage ist hier willk├╝rlich, also Geschmackssache. Traditionell wurde der Wiener Schnitzel in ├ľsterreich nur mit H├Ąuptelsalat (Kopfsalat), Erd├Ąpfelsalat (Kartoffelsalat), Gurkensalat wie auch Petersilerd├Ąpfeln (Petersilienkartoffeln) serviert. Heute sind auch Reis, Pommes Frites, Bratkartoffeln und mittlerweile auch Potato Wedges weit verbreitet. Zur Zubereitung werden im Schmetterlingsschnitt aufgefaltete, etwa vier Millimeter d├╝nne und leicht geklopfte Kalbsschnitzel leicht gesalzen. Sie werden in Mehl, verschlagenem Ei und schlie├člich in frisch geriebenen Semmelbr├Âseln gewendet. N├Ąchster Schritt ist die Panierung, bei der die Br├Âsel nicht angedr├╝ckt werden d├╝rfen. Wer kein Br├Âtchen bzw. Toastbrot zu Semmelbr├Âsel verarbeitet m├Âchte, kann auch fertiges Paniermehl verwenden. Dieses ist jedoch ziemlich trocken. Anschlie├čend werden die Schnitzel sofort in reichlich Schmalz oder Butterschmalz in einer gro├čen Pfanne bei 160-170 ┬░C goldgelb gebacken. Die Schnitzel m├╝ssen im Fett schwimmen, sonst garen sie nicht gleichm├Ą├čig. Andernfalls k├╝hlt das Fett zu stark ab und dringt in die Panierung ein. Dadurch wird sie fettig. W├Ąhrend des Backens muss man das Schnitzel mehrfach in der Pfanne hin und her schwenken. Durch das hei├če Fett auf der Oberseite legt sich die Panierung nicht g├Ąnzlich an das Fleisch an und geht dadurch etwas auf. W├Ąhrend des Backvorgangs kann man zus├Ątzlich mit einem L├Âffel immer wieder Fett aus der Pfanne auf die Oberseite des Schnitzels gesch├Âpft werden.Nachdem die Unterseite goldgelb geworden ist, wird das Schnitzel gewendet und zu Ende gebacken. Das fertige Schnitzel wird traditionell mit einer Zitronenscheibe bzw. Spalte und einem Petersilienstr├Ąu├čchen serviert.

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Speisen mit Y


Speisen mit Z